metaheptachol®N – Inhaltsstoffe


Bei chronischen Störungen des Leber-Galle-Systems wie z. B. Verdauungsbeschwerden können homöopathische Arzneien und Bitterstoffe zum Einsatz kommen, um die Leber- und Darmtätigkeit zu fördern.

 

Bitterstoffe regen reflexartig sowohl die Speichelbildung als auch die Tätigkeit der Leber und Bauchspeicheldrüse an. Daher werden viele bittere Kräuter auch als Leberkräuter bezeichnet. Sie nehmen in der traditionellen Medizin zahlreicher Kulturkreise einen hohen Stellenwert ein. 

 

Das Kombinationsmittel metaheptachol®N vereint mehrere homöopathische Arzneien und ein typisches Bittermittel, das Quassiaholz. Die Kraft mehrerer Wirksubstanzen wird dadurch in einem Präparat gebündelt, um dem Symptomenkomplex einer Schwäche des Leberstoffwechsels entgegenzuwirken.  

 

Auch die bewährte Mariendistel ist ein wichtiger Inhaltsstoff in metaheptachol®N.

Wirkstoffe zur Stärkung der Leber
nach homöopathischem Verständnis

 
  • Berberitze und Schöllkraut haben eine fördernde Wirkung auf den Gallenfluss.
  • Steinblüte gilt als Mittel bei Venenstauung und Leberschwäche.
  • Quassiaholz ist ein Bittermittel und wird bei Lebererkrankungen und Verdauungsschwäche eingesetzt. Ferner verzögert es die Aufnahme von Giftstoffen in den Körper und ermöglicht somit die Regeneration der Leberzellen.
  • Zinn gilt als das „Metall der Leberfunktion“.
  • Mariendistel ist eine besonders bewährte Pflanze unter den Lebermitteln. Der Wirkstoff der Mariendistel ist das Silymarin, welches die Leberzellen vor ihrer Schädigung schützt und deren Regeneration anregt.

Inhaltsstoffe von metaheptachol®N und deren Anwendungsgebiete

Lateinische Bezeichnung

Deutsche Bezeichnung

Anwendungsgebiet *



Berberis vulgaris / Sauerdorn, Berberitze

Berberis vulgaris D2

Sauerdorn, Berberitze

Erkrankungen der Leber und Gallenblase


Carduus marianus / Mariendistel

Carduus marianus/

Silybum marianum Ø

Mariendistel

Leber-Galle-Erkrankungen


Chelidonium / Schöllkraut

Chelidonium D6

Schöllkraut

Entzündungen, Steinbildungen und chronische Störungen des Leber-Galle-Systems


Flor de piedra / Steinblüte

Flor de piedra D6

Steinblüte

Chronische Leberstörung


Quassia amara / Quassiaholz

Quassia amara/

Picrasma excelsa D2

Quassiaholz

Lebererkrankungen, Verdauungsschwäche


Stannum metallicum / Zinn

Stannum metallicum D8

Zinn

Nervenschmerzen; Leberschwäche; Kolikschmerzen; Erschöpfungs- und Verstimmungszustände


* Anwendungsgebiete nach Kommission D (Auszugsweise). Diese ist eine selbstständige Sachverständigenkommission am Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in Deutschland. Sie berät das BfArM in bestimmten Fällen bei der Zulassung von homöopathischen Arzneimitteln.

Pflichtangaben

metaheptachol®N Mischung. Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Chronische Störungen des Leber-Galle-Systems. Hinweis: Bei anhaltenden, unklaren oder neu auftretenden Oberbauchbeschwerden sowie bei Gallensteinleiden und bei Gelbsucht sollte ein Arzt aufgesucht werden. metaheptachol®N Mischung enthält 34 Vol.-% Alkohol. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt  oder Apotheker. meta Fackler Arzneimittel GmbH, Philipp-Reis-Str. 3, D-31832 Springe. (08/18)