Häufige Risikofaktoren für eine Lebererkrankung

Die Leber verfügt über hohe regenerative Eigenschaften und kann eine Menge Stress verkraften. Als größtes Stoffwechselorgan hat sie es jedoch nicht leicht, denn es gibt verschiedene Faktoren, die sie schädigen und somit Ursachen für Lebererkrankungen sein können.

Is(s)t die Leber zu fett?

Die häufigste Lebererkrankung ist die Fettleber. Ursache für die Verfettung kann einerseits übermäßiger Alkoholkonsum sein, viel häufiger ist es aber ein Phänomen unserer Wohlstandsgesellschaft: Fehlernährung, Bewegungsmangel, Übergewicht oder Erkrankungen des Zucker- oder Fettstoffwechsels begünstigen die Entstehung einer Fettleber. Schon ein mäßig erhöhter Body-Mass-Index kann Ursache einer Leberverfettung sein. Es verwundert daher nicht, dass dieses Problem weit verbreitet ist.

Auf direktem Weg zur Leber

Als Stoffwechselzentrale ist die Leber in zwei Blutkreisläufe eingebunden – als einziges Organ außer dem Herz. Über den Pfortader-Kreislauf bekommt sie Nährstoffe direkt aus dem Darm zugeführt. Diese direkte Anbindung hat auch Nachteile: Fast jedes Medikament, das wir schlucken, passiert die Leber. Viele unerwünschte Nebenwirkungen von Arzneimitteln treffen deshalb die Leber. Insbesondere bei einer dauerhaften oder längerfristigen Einnahme kann es zur Schädigung der Zellen kommen, welche die Leber auf Dauer nicht kompensieren kann.

 

Die gute Nachricht: Für eine gesunde Leber kann vorbeugend jeder eine Menge tun – weit mehr, als viele von uns glauben.

 

Den erstaunlichen Reparaturkünsten der Leber begegnen wir schon in der griechischen Mythologie: Prometheus wurde täglich von einem Adler besucht und jeweils ein Stück seiner Leber aus dem Leib gepickt, die sich bis zum nächsten Tag wieder erholt hatte.

Mann mit Obstkorb aus eigenem Garten
Unabhängig von der Ursache der Lebererkrankung gilt: Je eher sie erkannt wird, desto besser. Wird frühzeitig mit einer 
geeigneten Änderung des Lebensstils gegengesteuert, ist die Erkrankung durch die hohe Regenerationsfähigkeit der Leber häufig reversibel.

Gesunder Verzicht

 

Die beste Unterstützung für Leber und Gallenblase ist es zu meiden, was den beiden Organen schadet. Wer auf sein Gewicht achtet, sich gesünder ernährt, seinen Alkoholkonsum kontrolliert und leichten Sport treibt, verhilft seiner Leber zu guten Regenerationschancen.

 


Illustration: Faktoren, die zu einer Leberbelastung führen können

Pflichtangaben

metaheptachol®N Mischung. Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Chronische Störungen des Leber-Galle-Systems. Hinweis: Bei anhaltenden, unklaren oder neu auftretenden Oberbauchbeschwerden sowie bei Gallensteinleiden und bei Gelbsucht sollte ein Arzt aufgesucht werden. metaheptachol®N Mischung enthält 34 Vol.-% Alkohol. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt  oder Apotheker. meta Fackler Arzneimittel GmbH, Philipp-Reis-Str. 3, D-31832 Springe. (08/18)